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Keine Rodung von Waldgebiet in Dünnwald zugunsten von Wohnungsbau

Die Stadt Köln schlägt der Bezirksregierung für deren Regionalplan im Kölner Stadtgebiet insgesamt 53 Flächen als Option für Wohnbebauung vor, In dieser Vorlage befindet sich unter der Nr. 9-907-004 ein 12,6 ha großes Gelände in Dünnwald im Bereich zwischen Kunstfelder Str., Hornpottweg und Berliner Str. Wie alle Ortskundigen wissen werden,  handelt es sich dabei um ein Waldgebiet unter Landschaftsschutz.

Ich halte diese Option sowohl unter der Voraussetzung des Klimanotstands als auch unter infrastruktureller Bedingungen vor Ort ( Naherholung, Biotopverbundfläche ,verkehrliche Anbindung, ÖPNV ) für völlig verfehlt.

Damit Menschen in Dünnwald bleiben bezw. nach Dünnwald kommen ist es vielmehr erforderlich, dass

- statt einer neuen großen Siedlung kleinere Wohngebiete in bereits teilweise erschlossenen Bereichen ausgewiesen werden.

- die Planungen zum Umbau der Berliner Str. endlich vorangetrieben werden, auch der Leerstand von Geschäften/Ladenlokalen kann zu Wohnraum umfunktioniert werden.

- der OPNV über eine Verdichtung des Taktes der Linie 4, der Optimierung des Busnetzes und der Errichtung eines P&R-Platzes verbessert wird.

- rechtzeitig ausreichend Schul- und Kita-Plätze bereitgestellt werden bevor neue Ansiedlungen erfolgen.

- die Erweiterung des Autobahnanschlusses Mülheim-Nord endlich vom Tisch kommt. Dieser würde für deutlich mehr Individualverkehr auf unseren ohnehin schon belasteten Straßen führen.

ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser Option sowohl auf der Rats- als auch auf der Bezirksvertretungsebene nicht zugestimmt wird!